#9 Unternehmerpersönlichkeiten im Fokus: Die Lohners zwischen Handwerk und Hightech
Shownotes
In dieser Folge startet „Starke Wirtschaft. Gutes Leben.“ mit der neuen Reihe Unternehmerpersönlichkeiten. Premieren-Gast Bernd Kütscher, der Geschäftsführer der Großbäckerei Die Lohners, verbindet Tradition und Moderne auf eindrucksvolle Weise. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Rita Emde und Moderatorin Birgit Eschbach geht es um Handwerk, Haltung und die Zukunft einer ganzen Branche.
Im Gespräch wird deutlich: Hinter dem Bäckereiunternehmen stehen nicht nur Millionen von Kundenkontakten, sondern vor allem Menschen, Werte und echte Leidenschaft für das Bäckerhandwerk.
Darum geht es:
- Wie ein Traditionsunternehmen mit rund 187 Fachgeschäften und über 2.200 Mitarbeitenden erfolgreich geführt wird
- Warum eine Stiftung als Unternehmensmodell Stabilität schafft – gerade in unruhigen Zeiten
- Was echte Handwerksqualität von industrieller Massenproduktion unterscheidet
- Wie Digitalisierung und KI bereits heute die „Brötchen-Journey“ beeinflussen
- Welche Rolle Bäckereien als soziale Treffpunkte in der Region spielen
- Warum das Handwerk große Chancen für junge Menschen bietet
- Und weshalb Leidenschaft der wichtigste Erfolgsfaktor ist
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie Innovation bei Die Lohners funktioniert – von neuen Produktideen bis hin zu schnellen Umsetzungen. Gleichzeitig wird klar, wie stark regionale Verwurzelung, Unternehmenskultur und persönliche Begegnung den Unterschied machen.
Denn Erfolg bedeutet heute mehr als Wachstum – es geht um Sinn, Verantwortung und darum, Menschen zu begeistern.
Informationen & Links:
Wirtschaftsförderung Mayen-Koblenz: https://www.wfg-myk.de/
Karriere bei Die Lohners: www.die-lohners.de
Im Studio: Rita Emde, Prokuristin der WFG am Mittelrhein https://www.wfg-myk.de/Wirtschaftsfoerderung/WFG/Ansprechpartner/
Bernd Kütscher, Vorsitzender der Geschäftsführung, Die Lohners https://die-lohners.de/blogs/news/bernd-kutscher-ubernimmt-die-geschaftsfuhrung-bei-die-lohnershttps://www.linkedin.com/in/bernd-kuetscher/
Moderation: Birgit Eschbach, Studio Venezia https://www.linkedin.com/in/studiovenezia/?originalSubdomain=de
Starke Wirtschaft. Gutes Leben. ist ein Podcast der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:03: Das ist der Wirtschaftspodcast Mayen Koblenz.
00:00:06: Starke Wirtschaft, gutes Leben!
00:00:08: Ein Podcast in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelreihe.
00:00:18: Herzlich willkommen zu einer Prämie im Podcast der Wirtschaftswörderung Mayen-Koblenz.
00:00:23: Wir starten heute unsere Reihe Unternehmerpersönlichkeiten Denn wir wollen wissen wer sind die Menschen hinter den großen Logos unserer Region?
00:00:34: Was treibt sie an?
00:00:35: Wie gehen Sie mit Krisen um und wie blicken Sie auf unsere Heimat.
00:00:40: An meiner Seite begrüße ich den Prokuristin der WFG, Frau Emde.
00:00:45: Wir haben uns für dieses Jahr viel vorgenommen.
00:00:47: Warum liegt Ihnen gerade dieses persönliche Porträtformat so am Herzen?
00:00:52: Ja, schönen guten Tag, liebe Frau Eschbach!
00:00:58: tolle mittelständische Unternehmen und gerade die sind es, die den der Wirtschaft hier eigentlich ihr Herzblut verleihen.
00:01:05: Also das sind die Unternehmenspersönlichkeiten Frauen wie Männer, die diese Region prägen.
00:01:12: Wir haben natürlich auch Konzernunternehmen aber ich glaube dieser gute Mix macht es Und Führungsköpfe können gute Beispiele geben für das, was sie tun.
00:01:23: Was sie im Positiven tun und was sie aber auch vielleicht schon mal wie Sie eine Krise überstanden haben.
00:01:28: Und ich glaube diese Beispile – da haben wir bestimmt ganz viele – können auch Mut machen für andere Unternehmenspersönlichkeiten.
00:01:38: Ich glaube mit diesem Format erreichen andere Zielgruppe vielleicht auch junge Unternehmen, die noch am Start stehen und denen wir Mut und Hoffnung darüber machen können.
00:01:51: Deshalb freue ich mich auf unsere neue Serie!
00:01:55: Ich freue mich da auch sehr drauf und ich sehe es irgendwie schon vor mir, Frau Emde.
00:01:59: Ich sehe dass wir daraus ein Live-Format entwickeln und demnächst die Stadthallen anmieten müssen um genau diese Unternehmerpersönlichkeiten für den Podcast auf das weiß ich nicht... Das rote, das blaue, das Blaugröne Sofa der Wirtschaftsförderung zu bekommen.
00:02:16: Ja, unser erster Gast der Verkörp hat genau dieses Spannungsfeld von dem Sie auch gesprochen haben.
00:02:21: Also das war halt sagen wir haben Unternehmen in den Regionen die hier so zwischen tradition und moderne aufgestellt sind beides verbinden und es ist einfach jetzt hier perfekt denn erleitet ein Unternehmen mit wirst du euch bitte vorstellen zwei Millionen Kundenkontakten im Monat?
00:02:38: Und ist doch im Kern dem Handwerk treu geblieben.
00:02:41: herzlich willkommen Bernd Kütcher von Den Loners.
00:02:44: Hallo Frau Eschbach, Hallo Frau Emde.
00:02:46: Hallo liebe Hörerinnen und Hörern!
00:02:48: Das ist eine Wahnsinnsteil.
00:02:49: zwei Millionen Kundenkontakte oder?
00:02:52: Ja die kommen jetzt zum Glück nicht auf einmal sondern über viele Tage verteilt.
00:02:55: aber ja es ist bei dem Kundendruck den man so hat wenn ich jetzt gerade so die zurückliegende Feiertage mir anschaue das ist schon sehr sehr anspruchsvoll für das gesamte Team.
00:03:08: es muss alles gebacken werden.
00:03:09: dann der Versand also der eigene innerbetrieb die Logistik Und nicht zuletzt der Verkauf draußen an der Front.
00:03:17: Genau, Sie haben es gerade gesagt also für die, die die Lohners nicht kennen ich kann's mir nicht vorstellen.
00:03:21: aber nur das was noch mal erwähnen Ehrhandwerk ist das im Backen und es gibt von ihnen viele Filialen draußen und ich glaube genau an den Ostertragen sie haben es erwähnt da standen die Menschen nicht nur morgens und wollten die wunderbaren Hefengrenze abholen sondern Das Telefon klingelt dann parallel auch noch ganz häufig und bimmelt oder?
00:03:41: Ja, wie gesagt es ist eine Bäckerei zu betreiben.
00:03:43: Ist schon ein sehr anspruchsvolles Geschäft.
00:03:45: ich bin sehr dankbar dazu hier großartiges Team zu haben, was jeden Tag die extra Meile gibt auch in der Verwaltung neben den eben genannten Bereichen.
00:03:56: Also das ist schon ein Großartiges Unternehmen, was aber Wurzeln und Werte hat.
00:03:59: Und diese Wurzel legen halt bei der Familie Lohner und ich darf jetzt seit einem knappen Jahr da ein Stück wird mitwirken.
00:04:06: Okay, machen wir vielleicht ganz kurz ein bisschen Faktencheck.
00:04:09: wie viele Filialen, wie viele Mitarbeiter haben Sie?
00:04:13: Wir sind bei onehundert-sieben-achtzig Fachgeschäften und haben rund zwei tausend zweihundert Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter korrekt.
00:04:21: Wahnsinn!
00:04:22: So dann starten wir mit unserer ersten Rubik.
00:04:24: das sind so fünf schnelle Fragen lieber Herr Kötcher zum Baumwerden um in den Podcast reinzukommen mit der Bitte um spontane Antworten.
00:04:31: kommen wir zu ihrer Ausbildung Becker Betriebswirt oder Visionär?
00:04:35: was dominiert ihren Alltag?
00:04:37: Also erstmal bin ich vom Herzen Bäckermeister und ich glaube, diese Liebe zum Produkt braucht es auch um eine Bäckerei erfolgreich zu betreiben.
00:04:44: Von daher würde ich sagen Bäckermeister first.
00:04:46: Wunderbar!
00:04:48: Ihr erster Eindruck Sie waren vor zwanzig Jahren schon einmal im Betrieb.
00:04:52: was hat sich bei Ihrer Rückkehr als Geschäftsführer am meisten verändert?
00:04:56: Es geht los bei der Zahl der Fachgeschäfte das war ein Dammer als sechzigfach Geschäfte Und bis hin zu den ganzen Strukturen, das Vertriebsgebiet hat sich deutlich vergrößert.
00:05:06: Das war damals so Eifel-Mosl rund zurück und inzwischen geht es bis Mainz runter Wiesbaden.
00:05:15: Trier ging damals los, da habe ich bei geholfen diesen Träramarkt zu öffnen hoch bis hinter Bonn kurz vor Köln.
00:05:21: Also ist schon ein sehr spannendes Vertriebesgebiet Und damit verbunden auch immer die Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:05:30: Das war damals gefühlt einfacher, Menschen zu finden, die mitwirken wollen.
00:05:35: Da suchen wir jederzeit noch Menschen, die uns gerade um Verkauf helfen.
00:05:40: Gut!
00:05:40: Wir lassen den ersten drei Minuten des Podcasts drin haben denn wir werden das in den Shownutz verlinken.
00:05:45: wenn ihr jetzt begeistert seid meldet euch.
00:05:47: Ihr könnt euch direkt aus dem Podcast raus bewerben.
00:05:51: Der Digitalcheck.
00:05:52: Welches KI-Tool hat Ihnen heute schon Zeit gespart, lieber Herr Kütcher?
00:05:56: Ich habe tatsächlich heute mit Klot gearbeitet bei einer internen Bewertung von etwas und nutze das auch für rechtliche Bewertungen und so, wobei man natürlich immer aufpassen muss.
00:06:07: KI kann auch Fehler machen, da darf man nicht alles blind glauben aber ich nutze KI nahezu jeden Tag und spart mir Zeit.
00:06:15: Dann kommen wir zum Produkt.
00:06:16: Weil das Lohnersbrötchen ist für Sie das Maß aller Dinge?
00:06:19: Das ist Lohner's Liebling, unser Lieblingsbrötchens.
00:06:22: Wir haben damals, dass auch vor zwanzig Jahren entstanden die Idee diese Brötchen unbenannt, diesen vorher normale Brötche.
00:06:28: Da haben wir einen kleinen Wettbewerb gemacht und raus kamen dann Lieblinge.
00:06:32: Dann haben wir mit so einem L dieses Lohne-L da reingebrendet, sodass das Brötchenn noch unverwechselbar ist also das zweitsten Brötchin Lohners Liebling
00:06:39: Wunderbar.
00:06:40: Und zum Schluss die Gretchenfrage, ist ein belegtes Brot eine vollwertige Mahlzeit?
00:06:45: Aber selbstverständlich!
00:06:46: Es ist sogar die beste Mahlzeiten wenn man überlegt.
00:06:49: Kulturhistorisch kommen die Menschen ja vom Abendbrot und es hat den Menschen nicht geschadet nicht jeden Tag Fleisch zu essen wobei man kann ja auch ein leckeres Fleisch aufs Brot liegen.
00:06:59: Wunderba!
00:07:00: Ganz lieben Dank.
00:07:01: und jetzt geht's wieder zurück an Frau Emde.
00:07:03: Frau Emder wird sich mit Ihnen darüber unterhalten wie man eben so einen Erreber auch weiterführt.
00:07:08: Ja, ich kann mich noch gut erinnern als wir vor... sind jetzt dieses Jahr dreißig Jahre mit Achim und Ellen Loner die Gespräche geführt haben.
00:07:18: Da ging es damals um die Ansiedlung in Polsch.
00:07:21: Und da war der Herr Lohner ja in vollem Tatentran, weil er einen neuen Standort von Kochum über Hamburg kommt, einen neuen standort suchte Ja, seinen Traum des Bäckers.
00:07:35: Ich glaube da haben sie auch viel gemein Herr Kütcher Sie und der Herr Lohner zu verwirklichen Und ich bin sehr stolz darauf dass die Lohnas letztendlich in Polsch auf einem Areal angesiedelt werden konnten wo sie auch Entwicklungsmöglichkeiten hatten.
00:07:52: Die Lohner sind gewachsen wie sie eben
00:07:54: gesagt
00:07:55: haben.
00:07:55: das Lohna Ehepaar hat sich mittlerweile aus der aktiven Geschäftsführung zurückgezogen hat eine Stiftung gegründet, um die Unternehmensnachfolge auch zu sichern.
00:08:09: Wie ist das denn so?
00:08:11: Wenn aus einem
00:08:13: doch
00:08:13: von Menschen sehr stark geprägten Unternehmen jetzt als externer Geschäftsführer hier hineinkommen... wie ist es in der Unternehmen?
00:08:22: Skulptur und Führung?
00:08:25: Wo sind dann die ersten Herausforderungen für Sie gewesen?
00:08:29: Also erst mal, dass es menschelt im Bäckerhandwerk und das ist ja auch gut so.
00:08:33: Auch dieser menschische Kontakt an der Theke ist das was Bäckerhandwerk ausmacht, ich sag mal am Gegensatz zu Massenbrothaltung, ein bisschen Klappe auf und dieses Aufbackbrot daraus... Und es menscheht nach wie vor!
00:08:45: Also Achim Loner war ungelogen eben noch in Büro und wir haben uns über die Qualität philosophiert, über ein zwei Ideen philosophiert.
00:08:52: also wir sind sehr dankbar hier, dass er Palona immer noch obwohl und wohl verdient Ruhestand beraten an Boch zu haben, so oft wir sie brauchen.
00:09:00: Und ja das ist die Familie Loner und die Werte der Familie Lohner.
00:09:07: Das leben wir alle.
00:09:10: Sie kennen sich in der Pronger auch sehr gut aus.
00:09:14: Vielleicht erzählen sie vielleicht noch etwas weshalb sie sich so gut auskennen.
00:09:18: aber dass ein Unternehmen einen Mittelständler eine Stiftung gründet, ist ja auch kein selbstverständlicher Weg oder?
00:09:26: Das ist tatsächlich sehr unüblich.
00:09:29: Derzeit ist es so, dass sehr große Bäckereien von Finanzinvestoren gekauft werden.
00:09:35: Also ringsum uns rumgefühlt werden alle Bäckereiens von Heuschrecken gekauft, die natürlich Ziele verfolgen.
00:09:41: Diese Ziele sind eine maximale Rendite.
00:09:44: Ich sag mal das muss nicht zwingend gut ausgehen für Kunden und Mitarbeiter – man weiß es nicht!
00:09:50: Fakt ist wir haben durch diese Stiftung eine ganz besondere Konstruktion.
00:09:55: Die Bäckerei gehört sich quasi selbst, ja?
00:09:58: Hier gibt es keine Familie Lohner mehr die jetzt welche Mittel hier rauszieht sondern der hat die Bäckerei sich selbst geschenkt.
00:10:05: Es gibt auch seit einigen Jahren keine Bank mehr, die jetzt an welcher Kredite oder Zinsen heraus sieht.
00:10:12: und das ist eine sehr besondere Situation, eine sehr stabile Situation in einer sehr unruhigen Zeit.
00:10:17: Also einen Erfolgsmodell dass sie auch anderen Bäckereien wünschen würden, um die Nachfolge zu sichern.
00:10:25: Es ist ein Erfolgsmodell dann wenn man tatsächlich kein nachfolgender Familie hat was hier zutrifft.
00:10:32: ja und letztlich ist das auch ein Modell was wie gesagt für Stabilität sorgt auch für Kunden und letztendlich für die Mitarbeiter.
00:10:42: Und wie ist die Konstruktion?
00:10:44: Wenn sie wachsen investieren wollen, das entscheiden Sie sicherlich nicht ganz alleine.
00:10:51: Wie ist die Struktur, die mit der Stiftung entstanden ist?
00:10:55: Also die Stiftungen sind Menschen... Maß gebe ich auch aus der Familie, aber auch weitere.
00:11:01: Da ist auch ein Steuerprofessor dabei und weitere die dazu beitragen.
00:11:06: Ich habe in den letzten Jahren auch in diesem sogenannten Stiftungsrat mitgewirkt bevor ich hier an Bord gehoben bin beratend weil ich – Sie haben es gesagt – in den vergangenen Jahren einen ganz guten Überblick hatte über die ganze Branche und mich da entsprechend eingebracht habe.
00:11:21: So dann gibt's hier die KG Das ist die Gesellschaft, das ist die Bäckerei.
00:11:26: Da gibt es jetzt drei Geschäftsführer und drei Prokuristen.
00:11:28: Wir haben uns die Aufgaben entsprechend aufgeteilt.
00:11:31: Produktionenverkauf und hier so die Verwaltung.
00:11:34: Und schauen, dass das ganze im Sinn der Stiftung gemacht wird.
00:11:37: D.h.,
00:11:37: die Stiftungen setzt die Leitblanken.
00:11:40: nochmals Wurzeln und Werte.
00:11:42: da gibt's Dinge, die sind ganz wichtig.
00:11:44: Und innerhalb der Leitplankel gestalten wir den Erfolg dieser Bäckerei was derzeit sehr gut läuft.
00:11:51: Sie sprechen von Wurzeln und Werten.
00:11:55: Das ist relativ einfach, wenn man so die Lohners kennt, ne?
00:11:58: Die hatten in ihrer Persönlichkeit die Werte.
00:12:01: Gibt es jetzt ein Wertehandbuch oder gibt es Compliance-Richtlinien?
00:12:06: Oder wie stellen Sie sicher, dass gerade diese besonderen Werte erhalten bleiben?
00:12:12: Ja, an der größten Unternehmens gibt's all das.
00:12:14: Es gibt natürlich Compliance Richtlinie
00:12:16: usw.,
00:12:17: das muss auch sein.
00:12:18: Das heißt wir haben diese Werte auch mal niedergeschrieben und vermitteln die auch Mitarbeitenden.
00:12:24: eine Verkäuferin, die jetzt hier neu einsteigt.
00:12:27: Die bekommt erst mal ne zweitägige Schulung im Haus, die sogenannte Lohnakademie, wo wir auch diese Dinge vermittlen.
00:12:33: Und ja!
00:12:34: Ein Unternehmen hat einen Zweck, einen Sinn und es sind dieses Unternehmens tatsächlich innerhalb der Region hier kundenglücklich zu machen und alles dazu beizutragen dass sie Menschen auch in Zukunft ganz solle Backwarn genießen können.
00:12:47: Herr Kutscher, ich würde gerne auf eine Sache kommen, die Sie gerade so en passant haben einfliegen lassen.
00:12:53: Sie haben gesagt bei uns ist noch die echte Handwerksgrunds das echte Backwerk im Vergleich zu den backstuben vermeintlichen Backstuben in denen Klappen auf und zugemacht werden und vorgebackene Produkte reingereicht werden.
00:13:07: Da möchte ich gern wissen was mehr zu erfahren.
00:13:09: Was?
00:13:11: Was ist wirklich der Unterschied zwischen dem Drötchen, die es bei Lonas gibt und denen die wir ohne jetzt Namen zu nennen eben in den anderen Filiale der Fußgängerzone oder auch im Gewerbegebiet bekommen.
00:13:25: Naja, also erst mal der Kunde entscheidet natürlich für sich was er kaufen möchte und wie viel ihm seine Ernährung wert ist.
00:13:32: das muss man so hinnehmen.
00:13:35: viele Kunden wissen aber nicht dass zwischen dem Brötchen dass es bei uns in Fachgeschäften gibt also der Liebling Und anderen Rutschen, die beispielsweise beim Discounter zu haben sind.
00:13:46: Gibt es da einen Unterschied in den Prozessen dahinter?
00:13:49: Ja!
00:13:49: Bei uns wird tatsächlich so gemacht, dass jede Nacht dieser Teig frisch hergestellt wird und dann wieder gekühlt wird.
00:13:55: Wird in die Fachgeschäfte gefahren als gekühlter Teig und wird vor Ort frisch gebacken.
00:14:00: Das heißt das ist ein durchgehender Prozess der lediglich durch eine Kühlphase, eine Reifephase übrigens.
00:14:06: Das tut dem Teigling sehr gut diese Reifezeit, diese lange unterbrochen wird, wenn man nicht unterbrochene wird sondern im Grunde weiterläuft.
00:14:15: Das ist beim Discounter anders.
00:14:19: da ist es so dass diese Produkte in einer Fabrik hergestellt werden in der Regel neunzig Prozent vorgebacken.
00:14:29: ja also ein Baguette beispielsweise das es bei dem Discounter gibt mag so aus sehen wie ein baguettes bei uns in Fachgeschäften hat aber einen ganz anderen Prozess.
00:14:37: das heißt dieses Produkt ist vor vielen Wochen viele hundert Kilometer entfernt, irgendwo aus einer Anlage gefallen.
00:14:44: Und damit das Produkt halt diesen langen Weg und diese lange Zeit übersteht fällt jedes Produkt wie gesagt neunzehnt Prozent vorgebacken.
00:14:52: Das heißt es hat schon eine stabile Kruste vielleicht ein bisschen hell.
00:14:56: Innen ist auch stabil die Kreme und dieses Produkt fällt dann in so einen Plastiksack.
00:15:00: So und dann wird's halt eingefroren da gehts den Karton.
00:15:03: Da kommt auch noch mal Plastiktrom rum weil Austrocknung ist ein Problem.
00:15:07: Dann geht es auf eine Palette, da kommt dann auch noch ein Plastiktraum rum.
00:15:09: Das wird so gerappt weil das schüttelt im Lkw und dann gehts erstmal ins Hochregallager.
00:15:15: Das heißt das größte Gebäude in jeder Tiefgülfabrik ist ein riesiges Hochregullager, das sieht man dann auch von der nächsten Autobahn schon.
00:15:22: und da lagern dann viele tausend Paletten.
00:15:25: die werden dann irgendwann abgerufen gehen dann über Zwischenlager da wird es gegebenenfalls umgepackt irgendwann in den Discounter vor Ort Da geht es dann auch erst mal ins Tiefkühllager, damit die ganze Verpackung entsorgt.
00:15:38: Und das Produkt geht in den Ofen und das Produkt, dass wie gesagt vor vielen Wochen und viele hundert Kilometer entfernt schon fertig war, kriegt da noch einmal ... wird halt nochmal aufgebacken!
00:15:49: So... Das ist ein Prozess der sehr aufwändig ist, aber natürlich Personalkosten spart weil da ist keine Hand dran sag ich mal.
00:15:57: Und nach dem Personalkosten so rund die Hälfte Aller Kosten einer Bäckerei ausmachen ist das auch der Grund, warum das entsprechend billig sein kann.
00:16:05: Denn wer mit Maschinen arbeitet statt mit Menschen er kann billiger produzieren.
00:16:10: und ich sag mal mit Blick auf die Umwelt stichwort Verpackungsaufwand gibt es möglicherweise auch jemand anders in den Preis zahlt.
00:16:19: aber letztlich entscheidet der Verbraucher, was er da kaufen möchte und das ist zu akzeptieren.
00:16:24: Ich finde es ganz toll dass sie uns jetzt einmal erläutert haben.
00:16:26: ich möchte das jetzt daran anknüpfen.
00:16:29: Das ist jetzt eine die eine andere Variante gewesen der vorgebackenen Brötchen.
00:16:33: Jetzt gibt es Menschen die sagen Und das ist vielleicht ein Vorurteil wir können das heute mit ihnen aufklären.
00:16:39: Jetzt gibt Es Menschen die stehen in ihrer Filiale Und dann sagen die, ach hier wird ja gar nicht mehr gebacken.
00:16:45: Hier wird ja nur noch
00:16:46: reingeschoben.".
00:16:47: Was ist jetzt der Unterschied zwischen diesem Bäcker ohne Filiale?
00:16:51: Der seinen Backofen hinter dem Verkaufsraum hat und Sie haben es gerade gesagt eigentlich... ...der Reifeprozess, der ist ja bei dem auch da!
00:17:00: Das möchte ich gerne einmal aufklären.
00:17:02: was bei den Verbrauchern manchmal zu dieser Aussage führt dass das doch auch nochmal ein Unterschied sei.
00:17:10: Verbraucher-assoziierten Bäckerei mit mehreren Verkaufsstellen, dass da nicht mehr richtig gebacken wird.
00:17:16: Ja die backen nicht mehr selbst das ist ja nur noch eine Kette.
00:17:19: tatsächlich backen wir exakt so wie ein kleiner Bäcker auch Nur halt im größeren Stil.
00:17:24: Das heißt wir haben größere Knettmaschinen Wir haben größer Öfen und wir haben mehr Bäcker Und wir haben natürlich ne Logistik und mehr Fachgeschäfte.
00:17:31: So
00:17:32: was jetzt das Brötchen angeht Wie gesagt bei uns heißt es ja Liebling Ist der Sächisch exakt Auch eine Bäckerei, die auf Qualität achtet.
00:17:40: Eine kleine Bäckerei wird die Brötchen nicht sofort nach der Teigherstellung backen sondern wird sie erst mal reifen lassen in einer Kühlzelle.
00:17:48: das machen wir auch mit dem Unterschied dass die Kühlung auch dann im Lkw weitergeht im Transport dazu Filiale und in allen Fachgeschäften haben wir eine Kühlzelle.
00:17:59: Und da kann sich jeder Kunde ja, man sieht es ja auch im Grunde wenn diese Brötchende gedreht werden.
00:18:04: Das ist Teig Frisch gekühlt bei uns aus der Backstube kommt und Tag für Tag, also tagesfrische Produktion.
00:18:14: So während ein Brot in der Regel gebacken noch.
00:18:17: wir backen auch vor Ort nochmal Brote Aber ein Brot kommt frisch, also gebacken aus der Backstube hier.
00:18:25: Und auch die süßen Stückchen kommen fertig aus der backstube her.
00:18:28: Aber bei den Kleingebäckern, die Brötchen, auch die Spezialbrötchen werden alle vor Ort gebacket und wir backen auch gerade Franz-Brötchen daraus.
00:18:36: Das sind superleckerer Zimtbrötchens, die man so aus Hamburg kennt.
00:18:43: Unsere Verkäufe müssen alle auch backen können.
00:18:45: Also ich glaube es
00:18:47: ist ganz gut nachvollziehbar dass sie Qualitätsunterschiede zu den Discountern haben und dass ihre Qualität sicherlich, weil sie auch vor Ort sind jeden Tag frisch aus Polsch in ihr Gebiet ausliefern.
00:19:01: Auch einen hohen Qualitäzstandard haben.
00:19:05: wo sehen Sie.
00:19:06: aber es gibt ja noch andere Mitbewerber kleinere oder größere Bäckereien.
00:19:11: Wo liegt das Erfolgsgeheimnis?
00:19:14: Was machen die Lohners besser?
00:19:15: was gelingt ihnen besonders gut?
00:19:17: Also wenn ich unsere Wettbewerber betrachte, dann sind die sehr gastronomisch unterwegs.
00:19:22: Die haben große Cafés und aufwändige Frühstücke – da gibt es mittags eine Kleinigkeit schon mal!
00:19:31: Lohners waren schon immer sehr gute Brot- und Brötchenbecker.
00:19:35: Und das war der Schwerpunkt.
00:19:37: Wir haben auch ein Vielfaches an Auswahl, also doppelt teilweise dreifach so viel Auswahl wie unser Wettbetwerber, die sehr schmal darunter weg sind.
00:19:45: Da gibt's einfach eine andere Philosophie.
00:19:48: Was aber nicht heißt, dass wir nicht aus auch gastronomisch gut sind und noch mehr Gas geben.
00:19:53: Es gibt in der Fachgeschäfte jetzt überall warmes Nex.
00:19:56: Da kriegt man beispielsweise für fourneinzig so ein Panini.
00:20:00: Davon werden zwei Leute satt.
00:20:01: also das beste Mittagessen für vierneinzig.
00:20:04: da kann man wirklich nicht meckern und viele andere Dinge auch.
00:20:07: Das heißt wir versuchen auch für die Menschen uns etwas breiter aufzustellen im gastronomieischen Bereich und das läuft sehr gut.
00:20:15: Und was würden Sie als die großen Herausforderungen bezeichnen, vor der sie als Bäckerei stehen?
00:20:22: Die Herausforderung sind erst mal die wandelnde Zeit.
00:20:28: Wenn man jetzt sieht dass da an der Straße von Hormus der Düngerfest hängt den unsere Bauern brauchen um dann in Weizen zu düngen, dann lässt das nicht gutes Erahnen mit Blick auf künftige Ernten und solche Dinge ja.
00:20:43: Dazu kommt ja Stichwort Tankstelle und Preise vom Sprit- und vom Diesel, dass die Menschen so langsam das Geld da draußen ausgeht.
00:20:51: Auch der Staat ist nicht bescheiden bei seinen Forderungen bekanntermaßen auch der langt recht ordentlich zu.
00:20:58: Und das führt natürlich dazu, dass sie Menschen sparen wollen und sparen müssen.
00:21:04: Die Sorge ist von allen Bäckereien, dass man letztlich beim Brot spart.
00:21:09: Das ist aus zwei Gründen gar keine gute Idee.
00:21:13: Zum einen ist Brot immer noch eine sehr, sehr preisgünstige Mahlzeit.
00:21:19: Also wenn Sie mal ein Brot kaufen, da kostet ein Kilo Brot, was weiß ich, fünf Euro?
00:21:24: Dann ist aber schon ein Premiumbrot.
00:21:26: Ein Kilo brot sind zwanzig Scheiben und dann kostet eine Scheibe Brot von zwanziger Cent.
00:21:30: Und mehr als zwei Scheiben schaffen sie eh nicht!
00:21:33: Alles das aufs Brot drauflegen ist teurer.
00:21:35: Also Brot ist von Haus aus nicht meine Bäckerbrote eine günstige Mahlzeit.
00:21:41: Gleichwohl versuchen wir die sorgende Menschen zu achten, stichwort Wurzeln und Werte.
00:21:48: das heißt wir haben seit einem Jahr hier keinen Preis mehr angehoben trotz steigender Kosten.
00:21:54: Wir haben also sehr intensiv an unseren internen Kosten gearbeitet da optimiert also einiges einsparen können Und es hat nicht wie unsere wettbewerber größtenteils zwischen durch den preis zwei Trämer angehobene sondern wir halten den Ball flach und.
00:22:09: Wir haben jetzt auch noch mal einen Zeichen gesetzt, vielleicht ein ganz spannendes Projekt.
00:22:14: Nette Story ich habe hier auf dem Flur unseren langjährigen Betriebsleiter Rainer Dolzer Bäckermeister seit dreißig Jahren im Unternehmen und er war so'n bisschen schlecht drauf und sah sich Rainer Besten los.
00:22:26: Er wurde vom Mitarbeiter wieder angesprochen wegen Tankgutscheinen weil auch unser Mitarbeitern Geht das Geld aus?
00:22:32: Ja, wir zahlen sehr gut.
00:22:33: Aber wenn alles draußen teurer wird und der Weg zuarbeitet etwas länger ist was schon mal zutrifft dann ist es schwierig.
00:22:40: Da sagt der Rainer den Menschen geht gar nicht gut.
00:22:43: eigentlich müssen wir jetzt ein Kriegsbrot anbieten so einen Brot was sich jeder leisten kann.
00:22:48: Man sagt Mensch Rainer super Idee!
00:22:50: Das machen wir Das haben wir jetzt im doch Demand, das heißt natürlich nicht Kriegsbrot.
00:22:54: Das wäre kein schöner Name und wir haben es Friedensgröße genannt.
00:22:58: Und da kostet ein siebenhundertfünfzig Gramm Brot in bester Bäckerqualität mit eigenem Natur-Sauerteig tatsächlich nur zwei Euro fünfzig.
00:23:08: Das sind Kilo Preis von drei Euro dreiein Dreißig.
00:23:10: Das ist also unterhalb vom Industriepreis.
00:23:14: Wir kriegen das gut gebacken weil wir entsprechend große Mengen herstellen können.
00:23:18: Und die Kunden lieben dieses Brot, aber das darf ich auch feststellen.
00:23:23: Jeder freut sich doch auch wenn er mal so ein wirklich gutes Premium-Brot mit vielen Saaten und so weiter.
00:23:29: Ich denke unser Mausbrot oder an die Dinkelkrust ist das Lieblingsbrot der Kunden, wenn man dann zur Abwechslung von dir dazu greifen kann.
00:23:36: Auch das ist auf die Scheibe runtergerechnet immer noch ein sehr preiswertes Lebensmittel.
00:23:42: Ich finde das eine ganz großartige Rechnung, die Sie gerade aufgetan haben.
00:23:46: Mir ist auch dieses Stichwort Abendbrot eingefallen.
00:23:49: Das ist ja etwas was viele Länder gar nicht kennen und was wir vielleicht auch mal wieder zurückführen dürfen in unsere Kultur dass wir sagen bevor wir abends ein Convenience-Taker Produkt aufmachen machen wir doch nochmal ein schönes klassisches Abendbrott und dann kriegen wir mit zehn Euro aber eine große Familie satt Herr Kutscher Kleine, kleine Anekdote.
00:24:11: Ich komme aus dem Adenauer.
00:24:13: auch Dröhn-Dorf und Adenau hat zu Kriegszeiten genau dieses Rogge umgetrieben.
00:24:20: Wie kriegen wir die Menschen satt?
00:24:22: Und dann hat er in Amerika Korn bestellt weil ihm das Material fehlte.
00:24:27: und jetzt raten sie was ankommt wenn man in Amerika korn beställt.
00:24:31: Es ist Mais.
00:24:33: Mais ist hier Containerweise in Deutschland angekommen.
00:24:37: Und dann hat er sich natürlich gewundert und hat gedacht, wie bringe ich das jetzt meinen Beckern bei?
00:24:43: Daraus ist das Adenauer schon Notzeitbrot entstanden.
00:24:47: Also so ähnlich nach wie es jetzt Dinkelbrote und Karmutbrote alles gibt eben auch ein Maisbrot.
00:24:55: Das wird heute noch in Röndorf verkauft und übrigens mit großem Erfolg!
00:24:58: Ja, die Story ist in der Branche durchaus bekannt.
00:25:02: Damals also noch Bürgermeister war von Köln hat er sich dieses Brotrezept sogar patentieren lassen.
00:25:08: Spannende Story späterer Bundeskanzler lässt den Brottrezept patentieren zeigt auch ein bisschen wie sehr die Brotkultur bei uns im Lande ja Einfluss genommen hat und wie bedeutsam Brot für Deutschland ist?
00:25:23: Ja das stimmt Ja, vollkommen richtig.
00:25:26: Andorra war ein großartiger Erfinder also der hat sich vieles patentieren lassen.
00:25:30: das war wirklich so kleiner.
00:25:31: Daniel Düsen trieb da gab es auch mal eine Sonderausstellung zu und deswegen sind wir eigentlich schon in einer schönen Überleitung zum Thema Digitalisierung und Handwerk.
00:25:41: Also was sind denn so die großen Innovationen?
00:25:44: In der heutigen Zeit?
00:25:45: sie gelten ja Wenn ich das mal so sagen darf, als Technik-Pionier in der Branche.
00:25:49: Sie selbst hören KI Podcasts.
00:25:52: Sie nutzen es als Management Tools.
00:25:54: Sie haben vorhin davon gesprochen ... Na ja also wir reden aber von der Customer Journey.
00:25:59: Wir reden heute mal von der Brötchen-Journey.
00:26:01: Also wie viel High Tech verträgt denn der Liebling auf dem Weg von Achtung?
00:26:09: Der Verwaltung wo ihr erstmal die Konzept war und Einkauf und alles passiert über die Backstube bis hin zum Kunden?
00:26:16: Da ist natürlich eine Menge Technik im Spiel, ich sag mal ohne Computer kommt hier tatsächlich kein Mehl aus dem Silo.
00:26:23: Das ist alles entsprechend zentral gesteuert das heißt von dem Kundenwunsch die sich dann abliest an Verkaufssahlen der Vergangenheit.
00:26:33: ja man schaut hin welcher Wochentag es morgen und wie lief der Wochenteil letzte Woche vielleicht vor zwei Wochen wird das Wetter morgen So, alles fließt in eine Software und diese Software macht dann eine Bestellprognose.
00:26:48: Diese Bestell prognose wird es dann nochmal angepasst.
00:26:52: das heißt unsere Fachgeschäftsleitungen auch die Regionalverkaufsleitung haben Möglichkeit sich die Bestell Prognose für den nächsten Tag anzuschauen.
00:26:59: nachmittags.
00:27:01: was hat sie denn vor?
00:27:02: Die KI tatsächlich ein KI gestütztes Programm und kann da noch mal Einfluss nehmen.
00:27:06: das heißt dass letzte Woche bei uns immer der Mensch Das geht dann entsprechend hier in die Auftragsannahme, von da in die Backstube ins Backprogramm.
00:27:15: Von da geht es dann später in das Versandprogramm, welches Fachgeschäft bekommt welche Menge.
00:27:20: Das ist natürlich eine riesen Datenmenge, die man manuell auch gar nicht mehr so erfassen kann.
00:27:26: und da hilft uns Digitalisierung natürlich sehr.
00:27:29: wobei wie gesagt letzte Woche hat bei uns immer der Mensch und das muss auch so sein.
00:27:33: aber sie haben ebenso schön geschildert Gerade die menschliche Begegnung mit Ihrem Betriebsleiter und die Idee zur Friedenskruste.
00:27:41: Wie machen Sie das denn, wenn da neue Ideen für Produkte kommen?
00:27:45: Also wie läuft dann Innovation- und Ideenmanagement bei den Loaners?
00:27:52: Wir haben sehr viele kluge Köpfe im Unternehmen und alle sind natürlich auch Kunden.
00:27:59: Das heißt wir schauen uns mal um was schmeckt uns selbst, was ist gerade im Trend?
00:28:04: Was backen unsere Wettbewerber?
00:28:05: Da schauen wir natürlich hin.
00:28:07: Gibt es da Dinge, die wir vielleicht übersehen haben?
00:28:10: und letztlich nochmal das Allerwichtigste ist immer der Kunde.
00:28:14: Das heißt, wir schauen genau was der Kunden möchte und das kann man sehr gut ablesen an Verkaufszahlen.
00:28:20: Wenn also ein Produkt immer besser und besser läuft dann sind wir wahrscheinlich auf einem guten Weg.
00:28:24: umgekehrt wenn wir neues Produkt ausprobieren und die Verkufszahlen rückläufig dann bezahlt für ein neues Produkt Und das fließt ein Entwicklungsprozess hier.
00:28:33: Da gibt es verschiedene Spezialisten im Haus, einmal für Snack und andere Spezialistinnen als beispielsweise für Konditorei-Produkte oder Brote.
00:28:42: Demzufolge wird hier sehr viel probiert, gebacken.
00:28:46: auch mit der Geschäftsleitung wie gesagt sind ja mehrere Menschen abgestimmt.
00:28:50: da gibt's dann auch nochmal eine Meinung.
00:28:51: ich persönlich schätze eben auch sehr die Meinung der Familie Loner.
00:28:56: Die haben mit ihrer Erfahrung, dass Unternehmen hier groß gemacht haben.
00:28:58: Auch die sind bei Verkostung immer mit am Tisch und sagen dann ihre Meinung dazu um.
00:29:04: demzufolge versuchen wir monatlich neue Impulse zu setzen.
00:29:08: Manchmal auch über Nacht also die Friedensgruppe ist in vier Tagen gestanden.
00:29:13: Aber monatliche neue Impulsesetzen heißt ich komme als Kunde in ein Fachgeschäft und finde jeden Monat etwas Neues Inspirierendes vor?
00:29:22: Ja!
00:29:23: Das ist toll!
00:29:23: Nicht nur etwas, sondern mehrere Dinge versuchen wir zu tauschen.
00:29:26: Immer mal wieder Dinge rauszunehmen, Dinge reinzuneben... Wir müssen ja auch sehen dass Bäckereien immer auch saisonal arbeiten.
00:29:33: Ja also das wir vielleicht jetzt Erdbeeren schon haben aber garantiert noch keine Pflaumen weil die wären dann TK und das fühlt sich da nicht so gut von der Qualität her.
00:29:44: Von daher versuchen wir auch saissonal entsprechend zu agieren.
00:29:47: Wir achten natürlich auch auf die Märkte.
00:29:50: Kürbiskerne sind gerade vor Sparteuer.
00:29:53: Ja, also wird das nächste Produkt nicht über den ganz viele Kürbeskerne enthalten weil wir dem Preis darfen wie gesagt verhalten wollen und da nicht jeden Preis weitergeben möchten.
00:30:03: und so entsteht bei jedem Monat eine neue Produktwelt.
00:30:06: ja
00:30:06: was mich jetzt auch gewundert hat sie haben wir nehmen diesen Podcast im Frühjahr sechsundzwanzig auf der Birkja paar Jahre abzurufen sein.
00:30:14: Aber mich hat gewundert, dass sie gesagt haben unser erfolgreiches Produkt im Brotbereich ist die Dinkelkruste.
00:30:19: Das heißt Dinkel hat bei ihnen Weizen und Roggen überholt!
00:30:24: Ist derzeit der Liebling der Kunden ja?
00:30:26: Stark!
00:30:28: Also ich liebe Dinkelbrote.
00:30:30: deswegen muss sich das... Ich wundere mich auch weil ich hätte gedacht, dass die Einkörfer da Also ihre Kunden, nicht Einkäufer ist jetzt vielleicht das verkehrte Bock.
00:30:39: Aber dass ihre Kunden da traditioneller sind, dass wir alle traditionell sind so nach dem Motto Das Brot ist etwas was man so ähnlich wie wenn man als Kind mit Persil groß geworden ist dann greift man nie zu Dach und dass es beim Brot ähnlich traditionell zugeht im Verbraucherverhalten.
00:30:56: Aber das ist dann anscheinend nicht der Fall.
00:30:58: auch interessant.
00:30:59: Ja, Dinkel ist ja auch ein bisschen im Trend, gilt auch als gesünder.
00:31:04: da wird dem Weizen alles Mögliche nachgesagt was übrigens fachlich gar nicht so zutrifft.
00:31:10: weizen is für Und die anderen sind halt krank und dürfen keinen Weizen essen, aber für die allermeisten Menschen ist Weizen total unbedenklich.
00:31:23: Das Problem bei den Weizen ist eher so die schnelle Verarbeitung.
00:31:26: Wenn beispielsweise da ein Toastprod durch die Anlage schießt, das ist ja gar keine Zeit für lange Teigreifezeiten.
00:31:34: Diese Teig-Reifezeite sind etwas was tatsächlich ein Produkt bekömmlich macht!
00:31:40: Je länger ein Teig reift, umso bekomm'n nicht aus Brot.
00:31:43: Und jetzt kommt der Pluspunkt von Dinkel.
00:31:46: Dinkel, ein Dinkelteig muss lange reifen weil Dinkel ist eine sogenannte Spellzweiz und neigt zum Trockenbacken.
00:31:53: das kann man nur vermeiden wenn man den Teig ganz ganz lange reifern lässt.
00:31:59: Demzufolge wird Dinkelbrot auch sehr, sehr gut vertragen.
00:32:03: Was aber wie gesagt gar nicht so sehr mit Dinkel zu tun hat, Dinkel ist ja auch eine Weizenart, sondern tatsächlich in der langen Teigreifezeit.
00:32:10: Im Ergebnis haben wir die Teigreifezeiten bei unseren Weizenteigen und Weizenmischteigen, wie auch zum Beispiel bei dieser Friedenskruste deutlich verlängert.
00:32:19: Frau Emde, ich bin jetzt dafür dass wir diesen Podcast und zwei Stunden verlängern weil dieses Sendung mit der Mausgefühl was sich gerade bei mir so einstellt.
00:32:27: Und wo man auch mal mehr zu Spiegel-Bestseller Klischees in der Weizenwampe aufräumen kann das finde ich gerade hoch spannend jenseits des Unternehmer und Unternehmens Porträt.
00:32:38: oder wir müssen noch meine neue Reihe aufmachen.
00:32:40: Das
00:32:41: war übrigens ein gutes Stichwort.
00:32:42: Es gibt nämlich auch einen Mausbrot bei den Lohners, das hervorragend schmeckt.
00:32:48: Also da ist glaube ich, dass war mal eine gute Idee.
00:32:52: also die Sendung mit der Mausweihe einmal bei Ihnen vor Ort, Herr Kütcher und ich glaube, da kann man schon gut sehen, wie so eine Backstube funktioniert Und wir haben ja jetzt auch so eine kleine Backkunde hier schon bekommen.
00:33:05: Ja, also erst mal backen macht Spaß!
00:33:08: Ich freue mich auch wenn Menschen ein bisschen zu Hause backen und dann wissen sie auch einen Produkt zu würdigen.
00:33:12: Dann wissen Sie dass ein Brot für Neun-Siebzig Cent etwas nicht stimmen kann.
00:33:19: Denn da steckt sehr viel Liebe, sehr viel Fleiß drin.
00:33:21: Backen ist durchaus sehr aufwendig.
00:33:26: Wir laden regelmäßig auch Menschen zu uns in die Backstube ein, zeigen das hier entsprechend Und das tun viele Bäckereien.
00:33:33: Generell, wie gesagt, Backen ist etwas was auch Freude macht und wenn man es mal gemacht hat weiß man auch den Bäcker mehr zu würdigen.
00:33:39: Absolut!
00:33:40: Das ist beim Brot und Wein genau das gleiche.
00:33:42: Wenn du durch die Weinberge gehst am Mittelrhein dann verstehst du auch warum Wein teurer sein muss als Coca Cola.
00:33:48: Ich möchte aber sie noch nicht rauslassen von unserer Brötchen-Journey, Herr Kutscher.
00:33:52: Also so wir sind jetzt in der Backstube gewesen und das es dann ja zu Ihnen kommt.
00:33:57: Schauen wir uns einmal den Verkaufsraum der Zukunft an vielleicht nicht nur denen bei ihnen sondern die Verkoffsräume in Korea, in Tokio, in New York, in Sydney.
00:34:08: was erwartet denn Kunden da?
00:34:10: also worauf ich hinaus möchte?
00:34:12: Wir haben ja alle dieses Sehnsuchtsgefühl dass wenn Fachgeschäft von Ihnen kommen, dass wir da so ja hier wird noch mit Liebe gebacken und hier ist viel Holzen.
00:34:22: Viel Atmosphäre und viel Anmutung.
00:34:24: Und dann sehen wir daneben die ersten Computer, die irgendwie die Ware raus waren.
00:34:27: Du hast vorab per App bezahlt und der Menschenlehrer Verkaufsraum.
00:34:33: Wie ist Ihre Sicht auf die Grenzen der Digitalisierung des High-Tex in Ihrer Branche?
00:34:42: Ich hatte das Glück, in meiner vorherigen beruflichen Aufgabe mich auf der ganzen Bäckerwelt umschauen zu dürfen.
00:34:49: Nicht nur in Deutschland sondern wirklich auch international.
00:34:52: Ich war unter anderem, das waren Ehrenamtjurypräsident von dem Bäcker-Weltverband und da gibt es halt jedes Jahr eine Weltmeisterschaft irgendwo und dann ist man natürlich da mal ne Woche unterwegs und kann sich ein bisschen umschauern auch an den Bäckereien.
00:35:06: Ich glaube, dass die Bäckereien der Zukunft sich gar nicht so sehr von den heutigen Bäckeren unterscheiden.
00:35:12: Vor allem was den menschlichen Faktor angeht.
00:35:15: Natürlich gibt es Verkaufsautomaten Es gibt Roboter Aber das macht eine Bäckerei ein bisschen seelenlos Und ich glaube, daß die Menschen nie zum Bäcker gehen.
00:35:23: Nicht nur zum Bäckern gehen weil's dann Brot gibt.
00:35:26: Brot gibts heute an jeder Tankstelle.
00:35:28: Die Qualität ist dann eine andere Sache, aber sondern die Menschen gehen auch zum Bäcker weil es einen guten Morgen gibt und wenn man da ein freundliches Lächeln bekommt.
00:35:38: Und weil ich sag mal die Bäckerei so der warme Platz ist.
00:35:42: ja also früher gab's in jedem Dorf ne Dorfkneipe, die gibt sie oft gar nicht mehr.
00:35:48: So dann hat man versucht Dorfgemeinschaftshäuser zu bauen an welcher Säle damit die Menschen im Acht sich begegnen.
00:35:55: Die stehen auch meistens dunkel und leer.
00:35:58: was aber Sechs auf sieben Tage die Woche immer da ist, ist diese Bäckerei im Ort.
00:36:03: Und in den Ochten und der Eifel oder Munnsrück oder im Westerwald wo es keinen Bäcker mehr gibt, da fehlt kein Brot.
00:36:10: Brot gibt's an jeder Tankstelle aber da fehlt Seele.
00:36:13: Und diese Seele zu erhalten dieses Einkaufserlebnis vom Duft wenn man reinkommt über die wahren Präsentationen die ein Anlacht Die Verkäuferin die hoffentlich guten Tag hat und keinen schlechten Ja, und dann alles brichtgebacken noch warm die Ware mitzunehmen.
00:36:33: Das ist einfach ein wahnsinnig tolles emotionales Erlebnis!
00:36:36: Und das wird auch in Zukunft bleiben jedenfalls bei uns.
00:36:40: Stichwort Woche zu Notwerte
00:36:42: Stark.
00:36:43: Und Sie haben das gerade gesagt, die Ablösung der Dorfkneipe und die Freundlichkeit der Verkäuferinnen, die davon abhängt dass ich auch Menschen in der Einsamkeit wohl fühlen also dieses zunehmende Kaffee-Geschäft, dass man morgens dorthin geht und sagt Ich trinke meinen Kaffees dort!
00:36:59: Wie ist übrigens die Südländer immer machen?
00:37:01: Die gehen raus und trinken... Die haben gar keine Kaffeemaschine zu Hause.
00:37:05: Das ist in der Tat eine soziale Aufgabe, die sie da haben.
00:37:09: Ich finde es total schön, dass sich dessen so Bewusst sind auch in der Geschäftsführung, dass sie es erkennen.
00:37:17: Wir haben da echt eine Aufgabe?
00:37:19: Ja!
00:37:20: Es ist eine Aufgabe die auch zutiefst befriedigend und sinnstiftend ist.
00:37:25: Es macht Spaß Menschen glücklich zu machen.
00:37:28: Und wie gesagt, Sie haben eben schon gesagt das sind gar nicht so wenige, die wir jeden Tag und jeden Monat glücklich machen Und das ist tatsächlich etwas, was auch ein Stück weit erfüllt und das bisschen voranzutreiben im Sinne der Werte dieses Unternehmens.
00:37:44: Das macht großen Spaß.
00:37:45: alle meinen Kolleginnen Kollegen oder mehr.
00:37:48: Und finden Sie noch neue Kolleginnen und Kollegen?
00:37:50: Also so die Frage nach den Fachkräften.
00:37:54: Sie haben eben den Bäcker angesprochen, ne?
00:37:58: Arbeitszeiten, die
00:38:00: vielleicht für
00:38:01: den ein oder anderen nicht so attraktiv sind.
00:38:03: Also finden Sie die Bäcker und auch die Menschen in ihren Filialen freundlich ihre Kunden begrüßen?
00:38:11: Wie sehen sie die Herausforderung des Fachkräftemarktens für die Lohners?
00:38:15: Ja ich habe ja schon gesagt in den Verkaufsstellen suchen wir oft.
00:38:20: Da suchen wir auf Menschen, die uns helfen.
00:38:23: Was die Bäcker angeht, bilden wir massiv selbst aus.
00:38:26: Wir bilden auch im Verkauf massiv aus.
00:38:28: aber ich sage mal es sind über Jahrzehnte zu wenig Bäcker ausgebildet worden und das ist etwas was die ganze Branche jetzt ein bisschen belastet.
00:38:39: ja Ich habe immer in meiner früheren Aufgabe unter anderem so mich um die Meisterschulen des Bäckerhandwerks gekümmert.
00:38:45: deshalb kann ich auch zahlen.
00:38:46: dazu also dieser Mythos des frühen Aufstehens Gar nicht so schlimm aus Sicht der Betroffenen.
00:38:54: Auch hier, ich habe vor zwanzig Jahren ein gewisser Geschäft gemacht, da braucht man eine zusätzliche Tagschicht... Da hat sich keiner freiwillig gemeldet!
00:39:03: Also die Menschen, die mal gewohnt sind früh morgens anzufangen und dem zufolge auf Frühfeierabend zu haben, die schätzen das sehr den ganzen Tag Zeit zu haben für ihre Familie und für ihre Hobbys.
00:39:14: Ja gut, man muss sich dann abends wieder hinlegen mit den Kindern.
00:39:17: Aber ich sage mal, als Bäcker sehe ich meine Kinder wenigstens.
00:39:20: Die kann ich morgens zur Schule bringen von der Schule wieder abholen.
00:39:23: Vielleicht lege ich mich zwischendurch hin und verbringe den ganzen Tag mit denen.
00:39:27: Wenn ich das Bäcker versehentlich banker gelernt habe komme ich abends nach Hause.
00:39:31: die Kinder schlafen schon wieder.
00:39:33: Also deshalb dazu kommt Nachtzuschläge.
00:39:37: Das ist ja steuerlich attraktiv diesen Steuer frei und andere Dinge.
00:39:41: d. h., ein Bäcker wird eher bestraft, wenn er ihnen sagt du musst jetzt in der Nacht eine Tagschicht fahren.
00:39:47: Der mag seine nächtlichen Arbeitszeiten sehr und wenn man sich damit arrangiert hat und nicht wie ein Schichtarbeitsberufen so wechseln mal früh, mal spät, mal nacht dann ist das gar nichts Schlimmes.
00:39:59: Und ich bin ja nur selbst auch Bäckermeister.
00:40:01: Ich habe die Zeit nachts immer sehr geschätzt da fast ein bisschen meditativ Da ist noch nicht so der Kundendruck da was dann passiert wenn die Läden mal öffnen Das ist durchaus etwas sehr Schönes.
00:40:13: Das ist ja schon ein Plädoyer für die Ausbildung zum Bäcker, da können wir vielleicht nochmal eine extra Aufnahme machen.
00:40:20: Wir haben unsere Ausbildungsmarke Mück auf Zack wo wir gerade für Ausbildungberufe werben.
00:40:27: Die Lohners sind dabei und ich glaube es ist ganz wichtig jungen Menschen auch zu vermitteln wie zu Riedenstellend auch einen Beruf einer Ausbildung in einem Handwerksbetrieb sein kann.
00:40:40: Das will ich mit ganz dickem Ausrufezeichen unterstreichen.
00:40:45: Wir haben ja Zeiten, wo beispielsweise KI immer mehr normale Verwaltungszeltigkeiten übernehmen kann.
00:40:53: Das was die KI nicht ersetzen kann, jedenfalls auf absehbarer Zeit nicht ist das Handwerk.
00:40:58: und man findet hier heute problemlos weil es gab ja diese Akademisierungswelle jeder muss zu studieren.
00:41:03: Ich finde mir auch mal flähen, was Menschen in Dachstuhl planen.
00:41:06: Aber kein Dachtecker mehr desteckt.
00:41:08: Jedenfalls nicht ohne damit der Senfte zum Dachtdecker zu fahren und ganz viel Geld dafür zu zahlen.
00:41:16: Handwerk hat goldenen Boden ist ein ganz alter Spruch.
00:41:19: Und ich prognostiziere dass sich das in den nächsten Jahren mit einem ganz deutlichen Ausrufezeichen noch einmal überweiten wird.
00:41:27: Ja und ich glaube es muss uns dann auch gemeinsam gelingen junge Menschen auf diesen Weg zu begleiten.
00:41:34: Ja und letztlich wäre nach dem Handwerk noch studieren möchte, sprich da gar nichts gegen.
00:41:37: Weil der Meisterbrief im Handwerk ist die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung wie ein Abitur das wissen auch die wenigsten ja?
00:41:45: Das heißt wenn ich Bäckermeister bin kann nicht studieren gehen mit dem Unterschied dass sich dann den Semesterferien als Student hat mehr relativ große Freihäume dann eben nicht irgendwo Kellnern muss für kleines Geld sondern als Meister zum Meisterlohn eine Bäckerei arbeiten.
00:42:00: also Und das sagen wir die Wissenschaftler, mit denen wir zusammenarbeiten.
00:42:04: Diejenigen, die aus dem Handwerk kommen sind auch an den Hochschulen sehr geschätzt weil die wissen wovon sie reden.
00:42:10: Auch ein spannender Aspekt!
00:42:12: Jetzt haben wir das alles sehr schön dargestellt und sehr positiv.
00:42:16: Das freut mich.
00:42:17: Das ist auch Aufgabe unseres Podcasts.
00:42:20: Wir schauen aber auch mal dahin wo diese gesellschaftlichen Diskussionen sind, dass da angeblich eine Generation ranrutscht.
00:42:28: Die überhaupt nicht mehr in der Lage ist ein Beruf vorzunehmen bei dem sie nicht alle fünf Minuten aufs Handy gucken kann um den Instagram-Account zu verfolgen und die in Bewerbungszusprechen angebliche Menschen wahnsinnig gemacht mit Forderungen nach der Viertagewoche oder Work-Life Balance und die wir gar nicht mehr motiviert bekommen dem tollen Auto, mit dem sie zur Arbeit kommen und den Tank gut scheinen.
00:42:53: Wie sieht die Realität in Polch aus?
00:42:56: Es gibt ja so ein wunderbar alten Spruch.
00:42:59: Die Jugend von heute ist ganz schlimm.
00:43:01: Darauf kann man keine Zukunft bauen.
00:43:02: Und ich ziehe sich schlimm an.
00:43:03: Die hört schlimme Musik Die begehrt gegen die Eltern auf, die taug nichts.
00:43:08: Das ist eingebrannt worden, ich glaube vor dreitausend Jahre in eine persische Tontafel.
00:43:13: Ich wollte lachen!
00:43:15: Es ist ein ernstes Thema, Kutscher.
00:43:17: Aber ich muss jetzt wirklich gerade lachen und mich daran erinnern dass ich als siebzehnjährige meine Eltern und Großeltern genau damit in den Wahnsinn getrieben habe.
00:43:25: Frau Emde und Sie wahrscheinlich Ihre Eltern auch schon oder?
00:43:28: Ja
00:43:29: Also jede junge Generation möchte sich doch von den Eltern unterscheiden und ist deshalb per se anders als die älteren Generation.
00:43:37: So, das ist eine.
00:43:38: Dazu kommen die digitalen Verlockungen, von denen sie gesprochen haben.
00:43:42: natürlich.
00:43:43: ich sage mal wenn man so alle zwei Sekunden neues Videos scrollt fördert es nicht die Aufmerksamkeitsspanne.
00:43:49: gleichwohl die jungen Leute haben Werte.
00:43:52: ja die wollen etwas Sinnstiften des tun.
00:43:55: Ja, die wollen eben nicht irgendwas tun um Geld zu verdienen sondern wollen etwas tun, um sich zu verwirklichen.
00:44:00: Und auch hier fällt der Pluspunkt für das Handwerk.
00:44:04: Wie kitzeln Sie denn diese Suche nach Sinn und Werten bei den jungen Leuten raus?
00:44:09: Was machen sie denn besonderes mit Ihren Auszubildenden?
00:44:13: Da haben wir natürlich viel zu bieten!
00:44:15: Es gibt ganze Förderprogramme hier,
00:44:17: d.h.,
00:44:17: die schwimmen nicht nur in der Backstube mit ganz normale Tätigkeiten, sondern es gibt extra Förderprogramme.
00:44:25: Es geht los dass sie zu Beginn der Ausbildung mal erst einmal zwei nette Tage haben nach Jugendherberge wo sie mal das ich kennenlernen da Programm gefahren wird.
00:44:35: Jeden Monat gibt's hier spezielle Förder Programme wo man was total spannendes lernen kann also dagegen in die Ausbildung richtig Gas hatten auch jetzt in der Verkaufsausbildung Tatsächlich letztes Jahr die Landessiegerin, also die Besten ganz rein an Pfalz.
00:44:50: Sind wir ganz stolz drauf und das gebe ich gerne weiter.
00:44:56: Das hat das Team gemacht.
00:44:57: Aber danke schön!
00:44:59: Und ja Ausbildung ist Investition in die Zukunft und so sehen wir das hier auch nicht ausnutzen.
00:45:07: Lelinge sind billige Arbeitskräfte und Lehrjahre sind keine Herren Jahre und sowas was es früher vielleicht mal gab sondern Ausbildung ist Zukunft.
00:45:14: Wir investieren in jungen Menschen und die danken uns, bleiben dem zufolgen nach der Ausbildung auch da und suchen ihren weiteren Weg bei uns.
00:45:24: Ist das Problem dann eher in der Generation, ich sage jetzt mal dreißig Plusjährigen zu sehen?
00:45:30: oder kennen Sie dieses Phänomen von dem ich berichtet habe gar nicht?
00:45:33: Also das Phänomene gibt es durchaus, keine Frage!
00:45:38: Sie meinen, dass junge Menschen anders drauf sind?
00:45:42: Work-Life Balance und so weiter.
00:45:43: Exakt
00:45:44: genau das sie sagen auch.
00:45:45: ich möchte echt mehr sich nicht die Fehler meiner Eltern machen.
00:45:48: Ich möchte mehr Zeit für mich haben für mein Leben für meine Familie Und deswegen bin ich sehr daran interessiert weniger zu arbeiten.
00:45:57: Man muss ja sehen, dass die jungen Menschen im Wohlstand groß geworden sind.
00:46:00: Und das, die auch keine Not jetzt kennengelernt haben und da auch die Notwendigkeit sich mal reinzuklotzen nicht so gesehen wird.
00:46:10: Das ist jetzt nicht despektierlich gemeint, es ist einfach aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen.
00:46:16: Wenn man dann in China sieht, wo wir fast verlacht werden für die Wünsche, die immer wieder kommen und Work-Live-Battles.
00:46:27: Da müssen wir sehr aufpassen, dass wir da nicht von anderen Ländern einfach abgehangen werden.
00:46:33: Ja?
00:46:33: Da wird in anderen Ländern etwas mehr Gas gegeben.
00:46:36: Das schreibe ich aber nicht nur der jungen Generation zu auch ich sag mal die Krankenquote in Deutschland ist höher will jetzt aber nicht eine allgemeine Kritik verfallen was es ist.
00:46:44: Fakt ist aber, wir werden uns mit Blick auf die nächsten Jahre alle ein bisschen mehr anstrengen müssen damit es in Deutschland wieder aufwärts geht.
00:46:53: Und Work-Live-Ballets finde ich ohnehin doof weil das dieses Begriff... Weil die Arbeit gehört doch zum Leben dazu.
00:47:01: Warum macht man da einen Unterschied?
00:47:04: Wenn ihr Arbeit Spaß macht dann muss man jetzt auch nicht eine Grenze ziehen.
00:47:08: ab jetzt muss ich irgendwie arbeiten und jetzt habe ich wieder Spaß.
00:47:12: Ich empfehle jedem, einen Beruf zu suchen mit dem man große Freude hat.
00:47:17: Und sowas findet man halt im Handwerk vor allem eher als am Rechner sage ich mal.
00:47:22: und mit dem Beruf glücklich zu werden.
00:47:24: Ja da kann ich Ihnen nur zustimmen!
00:47:25: Wir sind nicht zwei geteilte Menschen die auf der einen Seite Arbeit leben und Freizeit sondern Arbeit kann doch erfüllen und ganz viel Spaß machen und es gehört beides dazu
00:47:37: Und das weiß auch jeder.
00:47:38: Das weiß auch Jeder.
00:47:40: vom Gegenteil her, wenn man mal Sorgen hat auf der Arbeit dass man die mit nach Hause nimmt.
00:47:44: Wir haben glaube ich alle schon Auto Windschutz Scheiben in Staus angeschrien weil wir irgendwas verarbeiten mussten oder im Gegenzug morgens unter der Dusche eine geniale Produktidee gehabt.
00:47:55: also natürlich nehmen wir das immer mit.
00:47:57: und ja deswegen Es ist jetzt nur meine Meinung, die tut ja nichts dabei.
00:48:02: Aber ich finde doch immer wenn man mit Menschen arbeiten darf und mein Kollegen hat, wenn man in einem netten Team ist das ist auch schon wunderschön.
00:48:08: und da denke ich häufig dass so die vielen sagen ich arbeite von zu Hause aus nicht mach mir da macht mir da irgendeinen remote digital Job und arbeitet als Zulieferer für für eine IT-Firma, dann denk ich mal warte mal ab ob das deiner Seele wirklich so gut tut und ob du nicht viel mehr spart hättest wenn du in dieser Bäckerei auf der anderen Seite stehen würdest wo du dann den Kaffee rausgibst und das Lieblingsbrötchen raus gibst und nicht nur ziehst um einmal am Tag einen menschlichen Kontakt zu haben.
00:48:39: Ja die Menschen sind verschieden.
00:48:41: ja also nicht jedem legt dieser direkte Kontakt mit Menschen nicht jeder hat eine Liebe zum Backen zum Beispiel.
00:48:48: Aber nochmal, wenn jeder seine Passion folgt dann glaube ich geht es allen Menschen gut und wir suchen gerne noch Menschen die Passion haben entweder zu backen oder zu verkaufen.
00:48:59: Und freuen uns auch grundsätzlich immer bei Bewerbungen weil wir natürlich ein Wachstumsunternehmen sind und weil ja durch Fluktuation da geht der eine andere Mal in Mutterschaft und so.
00:49:10: Da freuen wir uns immer über neue Bewerbung.
00:49:12: Dann haben wir jetzt den roten Faden für diesen Podcast.
00:49:15: Wir sind eingestiegen mit dem Verweis auf die Shownutz, in der dir direkte Link zu dieser Seite bei Die Lohners... zu finden ist, belassen Sie aber nicht raus Herr Kütcher.
00:49:28: Bevor wir noch einen kleinen Aufwärm runter mit fragen, jetzt kommen die Final Five.
00:49:35: Es kommen fünf Fragen von denen ich in vier Stellen kann und die Harte kommt dann nochmal von der Frau M dahinten dran.
00:49:41: Are
00:49:42: you ready?
00:49:44: Ich versuche es!
00:49:49: Bisschen mit Humor.
00:49:51: Das zunehmend ist auch schön und in der Tat, jetzt kommt noch ein bisschen mehr Wert für die Hörer, stellen Sie sich vor sie müssten heute ein Unternehmen nochmal oder ihr Unternehmen nochmal komplett neu gründen?
00:50:03: Was bietet Ihnen meinen Koblenz als Umfeld was Sie vielleicht in Metropolen wie Berlin oder Hamburg schmerzlich vermissen würden?
00:50:10: Nachdem ich selbst aus der Region komme, das ist meine Heimat.
00:50:13: Weiß' ich hier gibt's Menschen die haben Leidenschaft, die haben Passion und sind in der Lage auch ranzuklotzten wenn es sich für Ziel zu kämpfen lohnt.
00:50:22: Und das ist etwas was das die Gegend sehr ausmacht und dann auch letztlich die Nähe zu den Ballungszentren.
00:50:28: Die Infrastruktur ist gut hier.
00:50:30: Sag mal wenn wir die Bäckerei hier hätten In Köln beispielsweise da kriegt mir ja kaum den Sprint daraus bewegt ohne Ampeln und Stau.
00:50:39: Da sind wir hier natürlich bestens gewappnet.
00:50:42: Und hat sich auch noch die schöne Landschaft anzuschauen, ich denke jetzt gerade an die Fahrer, denen geht es ja auch deutlich besser.
00:50:47: Die haben eine definitiv bessere Work-Life Balance bei ihnen als im Ruhrgebet.
00:50:53: Und Sonnenaufgang als Bestandteil des Erlebnisses?
00:50:57: Das ist wirklich ein Traum.
00:50:59: und jetzt bald wieder die Rapsfelder!
00:51:01: Blüterraps
00:51:01: schon?!
00:51:02: Nein,
00:51:02: noch nicht.
00:51:03: Die
00:51:03: Ursprüten
00:51:04: sind momentan dran.
00:51:05: Momentan ist noch alles weiß.
00:51:07: Bald wird es gelb!
00:51:11: Ja gut.
00:51:11: zweite Frage da geht's ein bisschen um diesen Mutmoment und der Krise als Chance.
00:51:15: wenn Sie jetzt mal zurückblicken auf die schwierigen Phasen vielleicht auch die Fehler die passiert sind was war im Nachhinein die wichtigste Lektion die sie das Unternehmen Dylonas gelernt hat auch aus dieser Lektion das Unternehmen zukunftsfähig machen zu können?
00:51:33: Da müsste man natürlich jetzt das E-Palona fragen.
00:51:37: und weil ich um deren Geschichten so ein bisschen weiß, tatsächlich ist das Unternehmen ja aus schwierigsten wirtschaftlichen Verhältnissen gekommen.
00:51:48: Die Schulden waren fünfmal höher als der Umsatz nicht als das was unten drunter rauskam.
00:51:54: sich aus diesem Raus zu kämpfen, war nicht einfach.
00:51:57: Es gab natürlich Rückschläge, die gibt es immer.
00:51:59: Das gab mal einen kleinen Brand hier in der Backstube, das waren Herausforderungen.
00:52:03: Letztlich muss man immer schauen, dass man jeden Tag versucht, das Beste draus zu machen.
00:52:08: Das ist der Familie Lohna sehr gut gelungen.
00:52:10: Mhm,
00:52:12: okay!
00:52:14: Gut und Sie haben gesagt, es ist Ihre Heimat?
00:52:16: Welches regionale Produkt oder welche Traditionen aus meinen Koblenz ist denn für sie außerhalb der Lohnas so der Inbegriff von Qualität?
00:52:24: Ich komme aus der Bierstadt Mändich.
00:52:28: Da gab es früher mal achtundzwanzig Brauereien, das kann man auch alles besichtigen und eine Brauerei gibt's ja noch.
00:52:34: Das heißt ich finde die Biertraditionen und auch die Steinmetztradition in der Region hier sehr spannend mit Blick auf die vulkanischen Dinge.
00:52:44: Das ist durchaus etwas was mir gut gefällt wo ich gerne hinschaue.
00:52:48: letztlich ist Bier ja auch ein flüssiges Brot.
00:52:54: Es gibt doch auch ein Bier.
00:52:57: Das heißt das nicht Backstoff oder so was, oder Bäckerstoff?
00:53:01: Es gibt auf jeden Fall Bierbrote also auch das gibt es!
00:53:05: Das gibt's auch ja, aber ich hab mal schon mal bei dem Bäcker einen Bier getrunken was genau dazu passt und das war auch lustig.
00:53:13: Ja Dann schließe ich, bevor ich an Frau Ember jetzt nochmal zum Abschluss übergebe.
00:53:16: Schließe mit der letzten Frage, an die sich auch noch mal in die Region bezieht.
00:53:20: Wir reden ja immer über die starke Wirtschaft.
00:53:23: Der Podcast heißt Starke Wirtschaft gutes Leben?
00:53:26: Was ist für Sie persönlich so der größte Luxus, den Ihnen das Leben hier in dieser schönen Region bietet?
00:53:33: Na, das is' die schöne Region!
00:53:35: Ja also da ob man jetzt mal rund um den Lachersee läuft oder Fahrrad fährt irgendwie berghoch, bergerunter Das ist schon tolle Lebensqualität.
00:53:46: Dann die Nähe zu den Metropolen, sprich die Kultur ist auch nie sehr weit.
00:53:50: Abgesehen davon sind die Gemeinden hier und die Städte auch sehr aktiv was Kultur angeht.
00:53:56: also es ist schon eine sehr sehr lebenswerte Gegend.
00:54:00: Sag ich mit dem Blick eines der eines Menschen der jetzt manzig Jahre in Bad Württemberg gelebt hat Auch lebenswert aber da steht unsere Heimat hier nichts nahe.
00:54:09: Freut mich zu hören Als Wirtschaftsführer hört man so etwas gerne.
00:54:15: Ich kann es aber auch bestätigen, ich finde Mück auch toll!
00:54:20: Dann darf ich die letzte Frage stellen oder eigentlich nur kurz und knackig?
00:54:24: Weil
00:54:26: wir haben nur einen Satz den ich bitte Sie zu vervollständigen.
00:54:33: Unternehmerische Erfolg in meinen Co-Plants bedeutet für mich Nicht nur Gewinnmaximierung, sondern vor allem?
00:54:44: Leidenschaft leben.
00:54:46: Das tun was einem Spaß macht und das ganz viel ganz oft und andere Menschen für den eigenen Spaß begeistern.
00:54:54: ich glaube dass ist ganz wichtig.
00:54:56: Und Gewinnmaximierung mit Verlaub die Zeiten sind vielleicht auch ein Stück weit vorbei immer mehr mehr mehr.
00:55:04: wir müssen glaube ich alle Mitblick auf die Zeit auf die wir schauen Interzionale Herausforderungen, eher den Gürtel enger schnallen und schauen.
00:55:11: Das war mit vielleicht ein bisschen weniger ein bisschen zufriedener sind.
00:55:14: Und das gilt für die Bäckereien.
00:55:16: Das gilt vielleicht auch für jeden da draußen.
00:55:19: Grundsätzlich Menschen haben gerne Spaß im Leben und denen darf man gerne während der Arbeit haben, auch außerhalb davon.
00:55:28: Und dass wird eine gewisse Bescheidenheit ist glaube ich für die Zukunft kein schlechter Weg.
00:55:32: Frau Ambedan, darf ich Ihnen sagen?
00:55:34: Ein wunderbarer Premierengast für diese neue Reihe.
00:55:37: Ich bin sicher, Sie haben die nächsten Gäste schon irgendwo stehen und irgendwo im Besir.
00:55:44: Wie hat es Ihnen gefallen?
00:55:46: Also wenn es noch viele Menschen gibt wie den Herrn Kütcher diese Vorstellung auch von Leidenschaft, Beruf und Unternehmertum in sich trägt dann können wir uns glücklich schätzen.
00:55:59: ich finde das was wir ganz am Anfang gesagt haben auch Mut zu machen Nicht nur zu jammern, wir haben alle Herausforderungen.
00:56:07: Ich glaube das hatte auch der Herr Kütcher eben dargestellt.
00:56:10: es ist nicht ein rosarotes Leben aber wenn wir gemeinsam mit einer Leistungsbereitschaft in der Region leben und arbeiten dann sind wir auf einem guten Weg.
00:56:25: Wissen Sie was ich so toll fand?
00:56:27: Ich fand diese Wärme als er von den Lohners gesprochen hat gleich an die ersten Sätze dass Achim Loner da war.
00:56:34: Ich finde, das ist auch noch mal so etwas Besonderes und vielleicht auch Teil dieses Unternehmer-Protreys, was wir jetzt so sagen können hey!
00:56:40: Das ist nicht alte Generation gegen neue Generation oder alter Inhaber gegen neuer Inhabern sondern das war ja echt gerade.
00:56:47: Das hat man ja gespürt, dass das wirklich so eine Mischung aus Wärmeliebe und aber auch Respekt ist.
00:56:55: Also vielleicht ist das auch noch mal so ein schöner Impulsen, schönes Miteinander.
00:57:00: Dass man sich freut wenn der Rentner auf den Hof kommt und nicht denkt ach da is er wieder!
00:57:06: Achim Lohna ist ein väterlicher Freund, Bäckermeisterkollege.
00:57:09: wir haben die exakt gleiche Ansicht was Qualität angeht und da sind wir ja auch sehr harsch unterwegs.
00:57:17: Da durften wir keine Abweichung.
00:57:18: von daher... Das spreche ich von
00:57:21: Liebe und Wärme.
00:57:22: und jetzt kommen sie mit Harsch.
00:57:27: Nein, also
00:57:29: Qualitätsvernachtiger
00:57:30: trifft es ganz gut.
00:57:32: Und da sind wir tatsächlich Brüder im Geiste ja?
00:57:35: Stark!
00:57:36: Ja und toll, dass Sie den Weg eben auch von Ihren vielen Ämtern die sie haben, die sie innerhaben gefunden haben, eben die Regionen auch gesagt haben.
00:57:46: jetzt lasse ich auch mal alles andere ruhen und kümmere mich genau um diese Aufgabe.
00:57:51: Das haben Sie uns im Vorgespräche auch erzählt
00:57:53: Und ich glaube, es ist auch für die beiden Lohners ein Glücksfall wenn Unternehmensnachfolge so von der menschlichen Ebene funktioniert.
00:58:03: Das ist ja nicht selbstverständlich.
00:58:05: also Nachfolge braucht ja auch manchmal die Momente das es die richtigen Menschen zusammenführt.
00:58:12: Herr Kutscher ganz vielen Dank für diesen spannenden Auftakt!
00:58:16: Vielen dank dass Sie uns auch da so offen und ehrlich berichtet haben.
00:58:22: Blick für die Kleidesendung mit der Maus, die wir heute hatten.
00:58:26: Alle Infos zur WFG zu den Lohners finden Sie in den Show Notes.
00:58:30: bis zum nächsten Mal bei.
00:58:32: Starke Wirtschaft Gutes Leben!
00:58:33: Vielen Dank Tschüss!
00:58:35: Das
00:58:38: war der Wirtschaftspodcast Mayen Koblenz.
00:58:41: Starke Wirtschaft gutes Leben.
00:58:44: Abonnieren sie den Podcast auf ihrer Lieblingsplattform um alle neuen Folgen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein zu bekommen.
00:58:53: Wenn Ihnen der Podcast gefällt, teilen Sie ihn gerne mit Freunden und Kollegen.
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